AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)


von Seilstark – Inhaber Markus Hansen, Kimplerstraße 294, 47807 Krefeld (nachfolgend „Auftragnehmer“)


1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen dem Auftragnehmer und seinen Kunden über die Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen:

  • Höhenarbeit & Industriekletterei

  • Fassadenkletterei & Gebäudewartung

  • Seilzugang und Positionierungstechnik (SZP)

Soweit nicht anders schriftlich vereinbart, erfolgen sämtliche Leistungen ausschließlich auf Grundlage dieser AGB.


2. Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein schriftliches Angebot des Auftragnehmers annimmt oder eine schriftliche Auftragsbestätigung seitens des Auftragnehmers erfolgt.
Mündliche Zusagen oder Vereinbarungen sind nur verbindlich, wenn sie schriftlich bestätigt werden.


3. Leistungen des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer erbringt spezialisierte Dienstleistungen im Bereich der Seilzugangs- und Positionierungstechnik. Alle Arbeiten werden nach den geltenden technischen Vorschriften, Sicherheitsstandards (FISAT-Richtlinien) und gesetzlichen Vorgaben durchgeführt.

Der genaue Leistungsumfang wird im jeweiligen Angebot oder Vertrag schriftlich festgelegt.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Auftragsdurchführung qualifizierte Subunternehmer einzusetzen.


4. Preise und Zahlungsbedingungen

Die Preise für die erbrachten Dienstleistungen werden individuell vereinbart und verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Soweit nicht anders vereinbart, erfolgt die Rechnungsstellung nach Abschluss der Arbeiten.
Zahlungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 10 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank zu berechnen. Weitere Schadensersatzansprüche bleiben hiervon unberührt.


5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle notwendigen Zugänge, Informationen und Sicherheitsmaßnahmen bereitzustellen, die für die ordnungsgemäße Durchführung der Arbeiten erforderlich sind.

Kann der Auftragnehmer die Arbeiten aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat (z. B. kein Zugang, fehlende Sicherheitsfreigabe, blockierte Arbeitsbereiche), nicht ausführen, gilt der Auftrag als erbracht und wird in voller Höhe berechnet.


6. Widerrufsrecht

Sofern der Auftraggeber Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, steht ihm grundsätzlich ein Widerrufsrecht gemäß § 312g BGB zu.
Da die Dienstleistungen des Auftragnehmers jedoch individuell nach den Vorgaben des Auftraggebers geplant und erbracht werden, besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB kein Widerrufsrecht.

Ein Rücktritt nach Vertragsschluss ist ausgeschlossen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
Die Regelungen zu Stornierungen (siehe Punkt 8) bleiben hiervon unberührt.


7. Nebenabreden

Mündliche Nebenabreden sind unwirksam.
Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB sowie abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.
Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.


8. Stornierungen und Terminverschiebungen

Bei Stornierungen oder Terminabsagen durch den Auftraggeber gelten folgende Entschädigungsregelungen:

  • Bis 8 Tage vor Termin: keine Gebühr

  • 5 bis 7 Tage vor Termin: 10 % des Auftragswertes

  • 2 bis 4 Tage vor Termin: 25 % des Auftragswertes

  • Weniger als 1 Tag vor Termin: 50 % des Auftragswertes

Stornierungen und Terminverschiebungen müssen schriftlich per E-Mailerfolgen.

Bei Einsätzen, die auf Stundenbasis abgerechnet werden, wird die Stornogebühr auf Basis eines 8-Stunden-Tagessatzes berechnet.


9. Unvorhersehbare Ereignisse

Bei extremen Witterungsverhältnissen, Sicherheitsrisiken, Materialversagen oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen, die eine sichere Durchführung der Arbeiten verhindern oder erheblich erschweren, ist der Auftragnehmer berechtigt, den Termin zu verschieben.

In diesen Fällen entstehen dem Auftraggeber keine Schadensersatzansprüche oder Rechte auf Vertragsrücktritt.


10. Haftung

Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Für einfache Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten („Kardinalpflichten“) und nur für den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden.

Die Haftung für Sach- und Vermögensschäden ist auf den vereinbarten Auftragswert begrenzt.
Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unberührt.

Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch verdeckte Mängel am Gebäude, unzureichende Bau- oder Sicherungszustände oder unvorhersehbare Umwelteinflüsse entstehen.


11. Schlussbestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame Regelung durch eine wirtschaftlich sinnvolle und rechtlich zulässige Bestimmung zu ersetzen.


12. Gerichtsstand und anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Für Unternehmer (§ 14 BGB) ist Krefeld Gerichtsstand.
Für Verbraucher (§ 13 BGB) gelten die gesetzlichen Regelungen am Wohnsitz des Verbrauchers.


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